Zahlreiche Protestaktionen in den nchsten Wochen geplant

IG Metall will am Runden Tisch ber Zukunft von Senvion sprechen

(16.03.2017) IG Metall, Betriebsrte und Beschftigte wollen mit zahlreichen Aktionen gegen die angekndigten Entlassungen und Standortschlieungen beim Windkraftanlagenhersteller Senvion protestieren. Die Gewerkschaft hat fr Montag, 27. Mrz, zu einem Runden Tisch ins Gewerkschaftshaus nach Hamburg geladen, um ber die Zukunft der Standorte und Arbeitspltze zu sprechen.

"Mit Wirtschaftsministern, Brgermeistern, Betriebsrten und dem Senvion-Vorstand wollen wir ber Alternativen zu dem geplanten Kahlschlag diskutieren", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Dazu erwarten die Beschftigten auch Ideen von der Geschftsfhrung. Wenn diese nur auf Entlassungen und Schlieungen setzt, werden wir einen harten Konflikt bekommen."

Olivier Hbel, Bezirksleiter der IG Metall fr Berlin, Brandenburg und Sachsen, erneuerte die Kritik an dem Vorgehen des Unternehmens. "Nach dem Schlag vom Montag ist die Wut der Belegschaften gro. Dem Management geht es offenbar nur um die schnelle Rendite. Das Unternehmen wird nicht attraktiver, wenn es hunderte Beschftigte entlsst und Standorte schliet, aber ein Zukunftskonzept fr eine nachhaltige Entwicklung fehlt."

Am Vormittag war Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) zu einem Gesprch mit Betriebsrten und Geschftsfhrung in Husum. Dort und in Bremerhaven sind am Montag Betriebsversammlungen geplant. In Trampe waren bereits gestern 200 Beschftigte zu einer Kundgebung mit Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) vors Tor gezogen. Auch zum Runden Tisch in Hamburg werden Proteste erwartet.

Zum Thema auf igmetall-kueste.de:
Senvion: IG Metall fordert Zukunftskonzept statt Kahlschlag



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