Kritik an Stellenstreichungen und Standortschlieungen

Senvion: IG Metall fordert Zukunftskonzept statt Kahlschlag

(13.03.2017) Die IG Metall kritisiert die geplanten Stellenstreichungen und Standortschlieungen beim Windenergieanlagenhersteller Senvion, von denen besonders die Werke in Husum (Schleswig-Holstein), Trampe (Ostbrandenburg) sowie Powerblades in Bremerhaven betroffen sind.

Senvion baut Windanlagen fr den On- und Offshore-Bereich. (Bild: Fotolia)

"Ein Kahlschlag auf dem Rcken der Beschftigten ist kein Zukunftskonzept. Massenentlassungen und die Schlieung von nahezu allen Produktionsstandorten in Deutschland bringen das Unternehmen nicht voran", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Gefordert ist stattdessen ein nachhaltiges Konzept mit Produkten, die auf dem Markt Erfolg haben und mit denen die durch die EEG-Reform erzeugten Verwerfungen in Deutschland abgefedert werden knnen."

"Aus Renditeerwgungen, getrieben vom Finanzmarkt zwei produktiven und erfolgreichen Standorten in Eberswalde und Trampe in Ostbrandenburg mit Schlieung zu drohen, macht keinerlei Sinn", sagte Olivier Hbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen. "Senvion steht wirtschaftlich gut da. An diesem Erfolg waren auch die Beschftigten in Ostbrandenburg beteiligt. Der Verlust von 200 Arbeitspltzen mit all seinen Folgen fr die Arbeitnehmer und ihre Familien wre fr die Region ein erneuter sehr harter Einschnitt."

Die IG Metall wird die Betriebsrte in den anstehenden Verhandlungen und im Kampf um die Arbeitspltze und Standorte untersttzen.

Zum Thema auf igmetall-kueste.de:
IG Metall will am Runden Tisch ber Zukunft von Senvion sprechen



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