Maritime Konferenz 2015

Zentrale Zukunftsthemen der maritimen Branche

(05.02.2016) In der maritimen Wirtschaft fehlt eine gemeinsame nationale Strategie der verschiedenen Akteure. Bezirkssekretr Heino Bade macht in seiner Rede auf der Maritimen Konferenz 2015 in Bremerhaven auf die Bedeutung einer gemeinsamen Sichtweise aufmerksam. Die vollstndige Rede im Wortlaut.

"Wenn man einen kurzen Blick zurck wirft auf die letzten 15 Jahre seit Beginn der ersten nationalen maritimen Konferenz in Emden im Jahre 2000 muss man kritisch feststellen, dass es bisher nicht gelungen ist, eine gemeinsame nationale maritime Strategie zu entwickeln. Es gibt keine gemeinsame Sichtweise bzw. Interessenlage der verschiedenen Akteure, sondern Reeder, Werften, Hfen, Zulieferer, Meerestechnik, Windindustrie verfolgen jeweils partiale Interessen, die teilweise deckungsgleich, teilweise aber auch den Interessen der einzelnen Partner zuwider laufen.

Aus Sicht der IG Metall ist es aber dringend geboten, die Diskussion ber eine gemeinsame maritime Sichtweise herzustellen und insbesondere die Frage der Strkung der industriellen Wertschpfungsketten und einer industriellen maritimen Strategie im Zuge der maritimen Agenda 2025 zu diskutieren und verbindliche Rahmenbedingungen festzulegen. Nur so kann es gelingen, nach den Entwicklungen der letzten Jahre und hier insbesondere den Auswirkungen der globalen Finanzkrise, den Kern der maritimen Industrie zu strken und wieder weiterzuentwickeln.

Haben wir doch einen dramatischen Verlust industrieller, maritimer Kapazitten in
Deutschland und der europischen Union seit 2008. Die IG Metall Kste hat gemeinsam mit industriAll europe, dem Zusammenschluss der europischen Metallgewerkschaften eine gemeinsame Umfrage unter den Arbeitnehmervertretungen in der Schiffbau-Industrie
durchgefhrt..."

:: Die komplette Rede von Heino Bade zum Download (PDF | 30 KiB)



Druckansicht