Auf in die Tarifrunde

metallzeitung Kste Nr. 1/2015

(06.01.2015) Nach der Weihnachtspause geht es gleich los: Am 16. Januar starten in Hamburg die Verhandlungen fr die 140 000 Beschftigten im Bezirk Kste. Am 28. Januar wird dann in Bremen weiter verhandelt. Wenn sich nichts tut, sind in der Nacht danach erste Warnstreiks mglich. Die Friedenspflicht endet am 28. Januar um 24 Uhr.

Mit dem Rollator zur Arbeit: Das muss nun wirklich nicht sein. So machten es die Aktiven der IG Metall Kiel-Neumnster bei der bergabe der Forderungen an Nordmetall-Hauptgeschftsfhrer Nico Fickinger Anfang Dezember deutlich. Sie stellten die Rollatoren vor der Geschftsstelle des Arbeitgeberverbandes in Kiel auf. Mehr als 80 Beschftigte aus Schleswig-Holstein versammelten sich vor der Tr. Fickinger erklrte: Fr diejenigen, die sich einen schlanken Fu߫ machen, solle es knftig keine Altersteilzeit mehr geben. Die Metaller quittierten es mit Pfiffen und Buhrufen.

Arbeitgeber blockieren. Beim Auftakt der Tarifrunde war also gleich klar: Die Arbeitgeber bewegen sich nicht. Sie werden alles tun, um einen Anspruch auf Altersteilzeit und Weiterbildung zu verhindern, sagte Bezirksleiter Meinhard Geiken. Wir werden ihnen mit kraftvollen Aktionen klar machen mssen, dass sie ber solche wichtigen Fragen nicht allein entscheiden knnen. Wie in Kiel versammelten sich auch in Bremen, Bremerhaven, Emden, Oldenburg und Rostock Delegationen aus den Betrieben vor den Geschftsstellen des Arbeitgeberverbandes, um die Forderungen zu bergeben. Auch in vielen Betrieben gab es symbolische bergaben.

Schluss mit Jammern. In Rostock forderte IG Metall-Bevollmchtigter Peter Hlawaty Nordmetall-Prsident Thomas Lambusch auf, nicht lnger zu jammern und die wirtschaftliche Lage schlecht zu reden. Die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld sei mit Augenma gestellt und fr die Betriebe bezahlbar.


:: metallzeitung Kste Nr. 1/2015 (PDF | 1413 KiB)



Druckansicht