Angliederung der Werftensparte direkt an den Vorstand

IG Metall Kste setzt auf Strkung des Marineschiffbaus bei thyssenkrupp

(14.09.2018) Die Angliederung der Werftensparte direkt unter dem Vorstand des Industriekonzerns thyssenkrupp unterstreicht nach Meinung der IG Metall Kste die Bedeutung des Marineschiffbaus im Unternehmen. Thyssenkrupp hatte am Freitag angekndigt, die Werftensparte aus dem Bereich Industrial Solutions herauszulsen, damit sich dieser strker auf den Kernanlagenbau konzentrieren kann.

"Wir setzen darauf, dass die neue Struktur den Marineschiffbau strkt und dem Management bei tk MS und Atlas Elektronik mehr Mglichkeiten gibt, eigenstndig und selbstbestimmt zu arbeiten", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Wir haben keine Anzeichen dafr, dass ein Verkauf der Werftensparte vorbereitet wird. Im Gegenteil: Wir sehen in der Entscheidung des Konzerns ein klares Bekenntnis zum Schiffbau."

Achim Hass, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von tk MS, ergnzte: "Das Unternehmen kann sich in der neuen Struktur auf seine beiden Standbeine, den ber- und Unterwasserschiffbau, konzentrieren. Auch bei tk MS wird es weitere Vernderungen in den Ablufen und Strukturen geben. Es sind aber keine Sanierungen wie in anderen Bereichen des Konzerns geplant. Wir sehen das als einen weiteren Schritt, damit die Kolleginnen und Kollegen bei tk MS nun wieder das tun knnen, was sie am besten knnen: U-Boote und Schiffe entwickeln, bauen und ausrsten."

Zur Werftensparte von thyssenkrupp zhlen in Deutschland etwa 5400 Beschftigte. tk MS hat Standorte in Kiel, Hamburg und Emden. Zu Atlas Elektronik gehren neben der Zentrale in Bremen Standorte in Wedel und Wilhelmshaven sowie Hagenuk Marinekommunikation in Flintbek bei Kiel.



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Heiko Messerschmidt
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