Geiken: Vergabeverfahren auf Grundlage des Koalitionsvertrages aussetzen.

IG Metall Kste fordert Gesprche auf Spitzenebene zur Zukunft des Marineschiffbaus

(01.03.2018) Die IG Metall Kste kritisiert den Ausschluss von thyssenkrupp Marine Systems und Lrssen vom Vergabeverfahren fr den Bau des neuen Mehrzweckkampfschiffes 180 (MKS 180).

Die neue Bunderegierung ist noch nicht einmal im Amt, da wird der Koalitionsvertrag bereits durch voreilige Entscheidungen unterlaufen, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. Das Vergabeverfahren sollte auf Grundlage des Koalitionsvertrages ausgesetzt werden. Darin hatten sich Union und SPD darauf geeinigt, den berwasserschiffbau als Schlsseltechnologie einzustufen.

Ein Moratorium gibt Politik, Industrie und Gewerkschaft die ntige Zeit, um sich gemeinsam Gedanken zu machen, wie das wichtige Know-how im berwasserschiffbau in Deutschland gehalten werden kann, so Geiken weiter. Statt Ad-hoc-Entscheidungen auf der Arbeitsebene braucht es dazu Gesprche auf Spitzenebene. Von den Unternehmen verlangt er, jetzt nicht Arbeitspltze und Standorte in Frage zu stellen. Die Marine-Werften an der Kste sind sowohl in der Konstruktion als auch in der Produktion bestens aufgestellt.



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