Rheinmetall Landsysteme

Konzept durch Tarifverhandlungen deutlich gendert

(26.10.2012) Rheinmetall Landsysteme wollte in Kiel 190 Arbeitspltze nach Unterl verlagern und 130 Beschftigte entlassen. Es wren in Kiel nur 170 Arbeitspltze brig geblieben. Dies wre ein Sterben auf Raten gewesen!

In den Verhandlungen haben die IG Metall und der Betriebsrat durchgesetzt, dass es keine Verlagerung nach Unterl geben wird. Auch die Zahl der zu Entlassenden ist um 40 Beschftigte auf 90 reduziert worden. Der Abbau findet erst 2014 statt.

Damit verbleiben in Kiel ca. 350 Arbeitspltze statt der 170, die die Geschftsleitung geplant hatte. Dies ist eine deutliche Verbesserung und als Erfolg fr den Standort Kiel zu werten!

Alle Beschftigten erhalten bei betriebsbedingten Kndigungen deutlich hhere Abfindungen als bei frheren Rheinmetall-Sozialplnen. Jedem Betroffenem wird darber hinaus ein bergang in eine Beschftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft angeboten.

Als Solidarbeitrag der Beschftigten zur Sanierung des Unternehmens wird ein Beitrag von 7,5% erbracht werden mssen. Dies wird in Form von Stunden und geringen Anrechnungen bei Tariferhhungen erreicht.
Das Unternehmen hat zugesichert, dass auch Leitende Angestellte und AT-Mitarbeiter einen wertgleichen Beitrag erbringen.

Peter Seeger, Geschftsfhrer IG Metall Kiel-Neumnster: Diesen Kompromiss haben wir erreicht, weil unsere Mitglieder in Kiel bereit waren, zu kmpfen. Wir haben natrlich nicht alles erreicht, aber den Standort Kiel deutlich gestrkt. Dass dennoch 90 Beschftigte ihren Arbeitsplatz verlieren, ist eine bittere Pille. Fr die von Kndigung bedrohten Beschftigten ist aber zumindest ein guter Sozialplan gesichert worden.

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