Aktion am Mittwoch in Rostock

Angleichung der Arbeitszeiten im Osten: IG Metaller bergeben Unterschriften fr ihre Forderungen an Nordmetall-Prsidenten Thomas Lambusch

(18.06.2019) Die IG Metall Kste fordert den Arbeitgeberverband Nordmetall auf, sich in den zentral laufenden Gesprchen fr eine Angleichung der Arbeitszeiten in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie einzusetzen. Die Gewerkschaft setzt auf eine Lsung fr alle im Flchentarifvertrag und lehnt den Vorsto der Arbeitgeber ab, die Kosten in voller Hhe zu kompensieren und die Entscheidung ber die im Manteltarifvertrag festgelegte wchentliche Arbeitszeit dauerhaft auf die betriebliche Ebene zu verlagern.

(Foto: Michael Dorloff)

Unter dem Motto "Gerecht jetzt" hatten Beschftigte in Mecklenburg-Vorpommern auf groen Karten fr eine Angleichung der Arbeitszeiten von 38 auf 35 Stunden in der Woche unterschrieben. Diese Karten bergeben Gewerkschafter am Mittwoch (19.6.) an Nordmetall-Prsident Thomas Lambusch. Vor dessen Unternehmen SEAR in Rostock werden Delegationen aus mehreren Betrieben und den IG Metall-Geschftsstellen erwartet.

Im Tarifabschluss fr die Metall- und Elektroindustrie im Februar 2018 hatten sich Arbeitgeber und IG Metall verpflichtet, Gesprche ber eine Verbesserung der Arbeitszeiten in Mecklenburg-Vorpommern zu fhren. Diese werden zentral fr alle ostdeutschen Tarifgebiete gefhrt. In der fnften Runde am Dienstag vergangener Woche in Schwerin gab es keinen Durchbruch. Das sechste und letzte Gesprch ist fr Freitag, 21. Juni, in Leipzig geplant.



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Heiko Messerschmidt
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