Gemeinsames Schreiben an Bundesverteidigungsministerin und Bundeswirtschaftsminister

IG Metall Kste und Verband fr Schiffbau und Meerestechnik (VSM) fordern verlssliche Perspektiven fr den Marineschiffbau in Deutschland

(07.02.2020) Die IG Metall Kste und der Verband fr Schiffbau und Meerestechnik (VSM) haben die Bundesregierung aufgefordert, zu einem Zukunftsdialog Marineschiffbau einzuladen, um einen Prozess zur Neustrukturierung und Strkung der Zusammenarbeit bei der Beschaffung von Marineeinheiten zu starten. Die Gewerkschaft und der Verband sehen die Bundesregierung in der politischen Verantwortung fr die Branche und erwarten, dass diese Beschftigten und Unternehmen verlssliche Perspektiven aufzeigt.

In einem gemeinsamen Schreiben an Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) untersttzen IG Metall Kste und VSM den Appell der Regierungschefs der Lnder Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen und Bayern, den Marine-berwasserschiffbau - wie im Koalitionsvertrag vorgesehen - umgehend als Schlsseltechnologie zu definieren.

"Das ist eine entscheidende Voraussetzung, um dann mit der Bundesregierung unter Beteiligung der Bundeslnder, den Unternehmen, dem VSM und der IG Metall Kste eine grundstzliche Klrung ber die Zukunft der Marineschiffbauindustrie in Deutschland mit seinen mehr als 15.000 hochqualifizierten Beschftigten bei Werften und Zulieferern herbeizufhren", sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Die Industrie bentigt klare und verlssliche Aussagen."

Dr. Reinhard Lken, Hauptgeschftsfhrer des VSM, ergnzte: "Wir begren das grundstzliche Bestreben der Bundesregierung, die gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU zu strken. Effizienzsteigerungen durch eine Konsolidierung der in Europa genutzten Waffensysteme und deren Anbieter lassen sich aber nur unter fairen Wettbewerbsbedingungen im Binnenmarkt erreichen. Wer Europas Fhigkeiten zur Landes- und Bndnisverteidigung sowie seine Mglichkeiten, zur Internationalen Sicherheitsarchitektur beizutragen, strken will, darf die effizientesten und produktivsten Akteure der Marineschiffbauindustrie politisch nicht alleine lassen."



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Heiko Messerschmidt
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