Insolventer Windanlagenhersteller

Senvion: IG Metall Kste fordert, mglichst viele Arbeitspltze bei Verkauf des Service-Geschfts zu sichern

(28.08.2019) Fr die Beschftigten des insolventen Windanlagenherstellers Senvion spitzt sich die Situation weiter zu. "Der Verkauf des Unternehmens als Ganzes ist gescheitert. Dadurch drohen hunderte Entlassungen und die Schlieung von Standorten. Das ist auf den Mitarbeiterversammlungen deutlich geworden", sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Kste. "Nun geht es darum, mglichst viele Arbeitspltze sowie tarifliche Arbeitsbedingungen bei einem Verkauf des Service-Geschfts zu sichern. Dazu erwarten wir konkrete Vereinbarungen mit der Insolvenzverwaltung sowie Zusagen von mglichen Erwerbern", so der Gewerkschafter.

Die IG Metall Kste begrt, dass der Weiterbetrieb sowie die Bezahlung aller Mitarbeiter fr den September gesichert ist. "Das gibt der Insolvenzverwaltung sowie allen anderen Beteiligten etwas mehr Zeit, einen geordneten bergang zu organisieren. Wir setzen auf die Einrichtung von Transfergesellschaften, mit denen die Beschftigten, die nicht bernommen werden, fr neue Aufgaben in anderen Unternehmen qualifiziert werden. So lassen sich Fachkrfte in der Windbranche und den jeweiligen Regionen halten", erklrte IG Metall-Bezirksleiter Geiken. In Bremerhaven gehe es zudem darum, den etwa 19 Auszubildenden einen Abschluss zu ermglichen.

IG Metall und Betriebsrte sind seit Anfang August in Interessenausgleichs- und Sozialplanverhandlungen mit der Eigenverwaltung. Auerdem laufen Gesprche mit den Landesregierungen in Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.



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Heiko Messerschmidt
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